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Seine Kindheit

Michael Jackson`s Kindheit


Michael Jackson hatte eine schwierige Kindheit. Was für andere Kinder ganz normal war, gab es für ihn nie. Mit 5 Jahren sang er bereits in der Familienband mit. Unter der harten Hand ihres Vaters mussten die Jungs wann immer möglich Proben und sehr hart arbeiten. Michael erzählte in seiner Autobiografie "Moonwalk", dass sie oft auch von Nachbarskindern gehänselt wurden weil sie ständig probten und Musik machten statt mit ihnen zu spielen. Sie hätten geschrieen, dass sie es sowieso nie schaffen würden...
Ihr Vater, Joe Jackson, setzte alles daran aus seinen Söhnen Stars zu machen. Mit allen Mitteln wollte er seine Kinder aus dem Getto herausholen und ihnen ein besseres Leben ermöglichen - und er sah eine Chance in den musikalischen Talenten seiner Söhne. Jeden nicht dringendst nötigen Rappen versuchte er für Musikinstrumente, Verstärker, Mikrofone etc. auszugeben. Er setzte nicht auf halbe Sachen...

"Manchmal mussten wir mitten in der Nacht, so gegen zwei Uhr morgens, aufstehen, um uns zu einer Veranstaltung zu begeben. Mein Vater zwang uns förmlich dazu. Ich war sieben oder acht Jahre alt. Es handelte sich um kleine Konzerte in Diskotheken oder bei Privatveranstaltungen. Wir zogen unsere Show ab. Ich hatte bereits geschlafen und hörte die Stimme meines Vaters: "Aufstehen! Wir haben einen Auftritt!"


In Michael Jackson`s Autobiografie "Moonwalk" sind seine Erinnerungen an ihre Wohnung, welche bald von Musikgeräten überfüllt war, folgendermassen niedergeschrieben:
"Das Haus unserer Familie in Gary war winzig, es hatte wirklich nur drei Räume, aber damals kam es mir viel grösser vor. Wenn man jung ist, kommt einem die ganze Welt so riesig vor, dass ein kleiner Raum viermal so gross erscheinen kann, wie er wirklich ist. Als wir Jahre später nach Gary zurückkehrten, waren wir alle überrascht, wie winzig dieses Haus war. Ich hatte es grösser in Erinnerung, doch mit fünf Schritten konnte man von der Haustür zur Hintertür gelagen. Es war wirklich nicht grösser als eine Garage, aber als wir dort wohnten, fanden wir Kinder es herrlicht. Wenn man jung ist, sieht man die Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel."

j5proben

Die Jackson Brüder ganz am Anfang... Michael ist der Kleine vorne rechts.

Als sie Ende 60er einen Plattenvertrag bei Motown erhielten zogen die 5 Brüder und der Vater (der Rest der Famile kam später nach) in das warme Kalifornien. Sie wohnten am Anfang provisorisch bei Diana Ross und auch beim Motown-Chef, Berrry Gordy. Sie waren nun also Inmitten all der Motown-Stars. Es war für die Jungs wie ein wahr gewordener Traum. Auf einen Schlag kamen sie aus dem mitleiderregenden Gary in diese warme und luxuriöse Gegend.
Sie tollten sich an Stränden rum usw... Später kamen dann natürlich auch wieder härtere Zeiten. 1969 landeten sie gleich mit ihrer ersten Single einen Nr.1 Hit. Es folgten Tourneen wo die Fünf von Hotelzimmer zu Hotelzimmer reisten.
Mit ihrem Durchbruch war aber auch das "ungestörte" Leben vorbei. Bald einmal konnte Michael und seine Brüder nicht mehr ohne Bodyguards auf die Strasse gehen und Fans belagerten die Jungs wo überall sie auftauchten. Nach nicht allzu langer Zeit konnten sie wegen den Fans auch keine normale Schule mehr besuchen...

"Nun jetzt erkenne ich und damals hab ich es auch erkannt, dass ich zunächst einmal meinen Unterricht von einem Privatlehrer bekam und dann ging ich gleich ins Aufnahmestudio um Aufnahmen zu machen. Und das habe ich dann Stunde um Stunde gemacht, bis es Zeit war um schlafen zu gehen. Ich ging dann also wirklich bis Abends und ich erinnere mich daran, dass auf dem Weg zum Aufnahmestudio ein Park lag und ich sah dort die Kinder, die dort spielten, kämpften und Lärm machten. Und ich habe geweint, war traurig weil ich statt dessen arbeiten gehen musste."


"Disneyland und andere Unterhaltungsparks, Spielautomaten, all das habe ich nicht gehabt, denn als ich klein war, da hiess es von Morgens bis Abends immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit... von einem Konzert zu einem anderen. Wenn es kein Konzert war, dann war es das Aufnahmestudio, wenn es das nicht war, waren es Fernsehauftritte, Interviews, Fotoshessions... es gab also immer irgend etwas zu tun."

"Nun, man kann nicht alle Dinge machen, die andere Kinder tun. So die einfachen Dinge, die sie als selbstverständlich hinnehmen... Freunde zu haben, Kinderpartys zu haben, das hat es für mich alles nicht gegeben. Ich habe überhaupt keine Freunde gehabt, vielleicht meine Brüder."

"Ich liebte das Showgeschäft und ich liebe es immer noch, aber es gibt Zeiten, wo man spielen möchte, wo man Spass haben möchte und das hat mich traurig gemacht, dass ich das nicht konnte."
"Es gibt viele Probenarbeiten und man muss seine Zeit dafür aufgeben, sich selbst aufgeben."

Auch wenn er nie ein "richtiges" Kind sein durfte, betont Michael, dass er sich darüber nicht beklagen möchte. In seiner Autobiografie "Moonwalk" stellt er auch klar, dass ihn seine Eltern nie zum singen bzw. in dieses Geschäft drangen. Er habe das singen geliebt. Nichts machte ihm mehr Spass als die Musik, das singen und tanzen. Michael liebte was er tat, aber es gab eben auch schwierige Momente was er in den oben stehenden Aussagen ausdrückte.

"Ich liebte die Auftritte, mochte Konzerte. Den Kontakt zu den Leuten habe ich allerdings nie gemocht, ich hasse es, Leute nach dem Konzert zu treffen. Das macht mich ganz unsicher. Ich weiss nicht, was ich sagen soll."


Dann gab es aber auch Probleme mit dem "Star-sein":
"Ich musste mit meiner Popularität zurechtkommen und ähnlichen Problemen. Es hat auch tolle Zeiten gegeben mit meinen Brüdern, wenn wir zum Beispiel Kissenschlachten gemacht haben. Aber ich habe immer geweint aus lauter Einsamkeit."

Gerade als er langsam in die Pubertät kam, hatte er es nicht leicht...

"...Ja sehr schwierig, sehr schwierig. Denn jeder Kinderstar leidet durch diese Phase. Du bist ja nicht mehr das kleine, niedliche Kind, das du warst, du wächst heran aber man möchte dich klein und niedlich behalten und zwar für immer."
"...ich hatte so schlimme Pickel und ich sah so schlimm aus. Ich habe mich selber nicht angeschaut. Ich wurde sehr scheu und wollte nicht in den Spiegel schauen. Ich habe mein Gesicht im Dunkeln gewaschen und mein Vater hat mich gehänselt. Ich habe es absolut gehasst und habe jeden Tag geweint. Er hat mir gesagt, ich sei hässlich."

Dass sein eigener Vater ihn aufzog, das war wohl nicht ohne Grund... Michael war der Star der Jackson 5 und bekam das natürlich auch mit. Viele spekulieren, dass der Vater damit wohl erreichen wollte, dass sich Michael nicht zu wichtig vorkam. Joe Jackson setzte alles daran seine Familie zusammen zu halten. Einen solo-Ausstieg wollte er natürlich verhindern. Wie gesagt sind das nur Vermutungen...

Trotzdem hat Michael Jackson gute Erinnerungen an seine jungen Jahre und es ist für ihn nicht schwierig auf seine Kindheit zurückzuschauen:

"Nein. Das ist nicht schwierig für mich, wenn ich in der Gesamtheit daran denke. Es wäre schwieriger, wenn ich nur an ganz bestimmte Momente denke."

mjeltern
Michael 1994 mit seinen Eltern, Katherine und Joseph Jackson

Bevor die Jackson 5 erfolgreich wurden, arbeitete Joe Jackson als Kranführer in einem Stahlwalzwerk. Um ihre vielen Kinder durchzubringen arbeitete auch Katherine Jackson halbtags in einem Supermarkt.
Die Eltern setzten alles daran, ihre Kinder von der Strasse fernzuhalten, was ihnen sicher nicht vorzuwerfen ist. Denn in den heruntergekommenen Strassen Garys trieben sich beim eindunkeln viele schräge Gestalten umher, denen man besser aus dem Weg gieng... Mit strengen Regeln und der Musik gelang es ihnen auch. Beide wussten, dass die Musik eine Möglichkeit war, ihre Familie zusammenzuhalten, während andere Kinder Gangs bildeten. Früher noch durften die Kinder den Proben von "The Falcons", wo ihr Vater Gitarre spielte, zusehen und nachdem ihr Vater das Talent seiner Söhne erkannte waren es eigene Proben. Joseph wandte für die Arbeit mit seinen Söhnen viel Zeit und Geld auf.

Von seiner Mutter spricht Michael immer in den höchsten Tönen. Sie war es die den Kindern damals Zuneigung und Liebe schenkte. Michael`s erste Erinnerungen an Katherine waren, wie sie ihn auf dem Arm hielt und ihm Lieder wie "You Are My Sunshine" oder "Cotton Fields" vorsang. Weiter erinnert er sich in seiner Autobiografie auch, dass sie oft mit ihren Kindern sang und eine sehr schöne Stimme hatte. Sie habe immer versucht jedes ihrer neun Kinder ernst zu nehmen und für sie da zu sein.

Seinen Vater Joe lobt Michael auch in seiner Autobiografie. Er habe seine grosse Familie immer beschützt und das sei keine leichte Sache gewesen. Mit aller Kraft managte er seine 5 Söhne und habe für die best möglichen Verträge, gute Beziehungen in der Plattenindustrie und dass sie nicht betrogen wurden gesorgt. Er habe auch nie, wie so viele Eltern anderer Kinderstars, versucht all ihr Geld nur für sich zu verbrauchen. Sein Vater habe sich wirklich für sein und ihr Wohl eingesetzt und viel wunderbares erreicht. Michael glaubt, dass ihr Vater ein gutes Gespür für das Showgeschäft hatte. Talent sei etwas, das man von Gott geschenkt bekommen habe, aber ihr Vater brachte ihnen bei, wie man es entwickelt.
Was er aber bedaure sei, dass er niemals eine wirklich enge Beziehung zu seinem Vater entwickeln konnte. Joe sei immer so etwas wie ein Rätsel geblieben.

Da schon Joseph`s eigener Vater ein sehr strenger und vom Leben gezeichneter Mann war, färbte das auch auf ihn ab. Die Jackson-Kinder litten oft unter ihrem Vater, wenn er sie mit einem Gürtel oder anderem schlug. Fehler bei Proben oder andere Vergehen wurden nicht geduldet...
Als Michael Jackson in einem Interview 1993 gefragt wurde, ob er von seinem Vater jemals geschlagen wurde, meinte er etwas zögernd:
”Ja, Ja. Man kann ihn möglicherweise auch einen starken Anhänger von Disziplin nennen. Er war sehr streng, er war sehr hart zu mir, einen Blick von ihm und man hatte Angst! Es hat Zeiten gegeben wo mir richtig schlecht wurde, wenn er zu mir kam. Ich habe mich regelrecht übergeben müssen."

Ob er als Kind oder Erwachsener geschlagen wurde, erzählte Michael:
"Beides. Er hat mich das nie sagen hören, bitte Vater sei mir nicht böse..."

Er vergebe ihm aber:

"Aber ich liebe ihn und ich vergebe ihm. ...Ich liebe meinen Vater, aber ich kenne ihn nicht."

"Ich kenne ihn nicht so, wie ich ihn kennen möchte. Meine Mutter ist herrlich, wunderbar. Für mich ist sie perfekt. Ich wünschte ich könnte meinen Vater verstehen!"


Sein Vater war überzeugt, dass man im Getto nur mit Härte überleben kann. Er tat sein Bestes, ihm entging jedoch, dass Kinder auch Gerfühle brauchen...


Als Michael Jackson Jahre später, genauer gesagt 1999, erneut auf seine Beziehung zu seinem Vater angesprochen wurde, schien sich ihr Verhältniss gebessert zu haben:
"Ich habe jetzt die beste Beziehung zu ihm, die ich je hatte. Ich denke mit der Zeit und dem Alter ist er zu einem netten Mann gereift. Er fragt mich jetzt "Wie geht es dir? Ißt Du genug? Das ist alles, was ich wissen wollte." Nicht "Hast du den Vertrag unterschrieben?" Er will nur wissen, ob es mir gut geht. Ich denke, das ist wirklich nett... Und meine Mutter ist wie ein wirklicher Engel."






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